Gestern Abend gegen 22:45 Uhr erreichte mich ein Anruf aus dem Kemptener Stadtteil Sankt Mang. Eine junge Frau stand mit ihrem Hund vor der Wohnungstür – der Schlüssel lag drinnen auf dem Küchentisch, die Tür war beim Gassi-Gehen zugefallen. Draußen nieselte es leicht, der Hund zog ungeduldig an der Leine.
Ich war in zwölf Minuten vor Ort. Die Wohnungstür hatte einen Standard-Profilzylinder, etwa fünfzehn Jahre alt und leicht schwergängig. Mit dem passenden Öffnungswerkzeug hatte ich die Tür in knapp drei Minuten offen – komplett schadenfrei, kein Kratzer am Beschlag. Der Hund stürmte als Erster rein und legte sich direkt auf sein Kissen.
Die Kundin war sichtlich erleichtert und meinte, sie hätte mit viel höheren Kosten gerechnet. Ich habe ihr den vereinbarten Festpreis berechnet, nicht einen Cent mehr. Zum Abschied habe ich ihr noch empfohlen, einen Zweitschlüssel bei der Nachbarin zu deponieren.