Heute Morgen um 09:30 Uhr erreichte uns ein Anruf aus dem Stadtteil Buch bei Neu-Ulm. Ein älterer Bewohner eines traditionellen Bauernhofs am Rand des Bucher Waldes hatte nach dem Herbstmarkt am Wochenende seine Haustür zugeworfen und den Schlüssel innen liegen lassen. Das Wetter war typisch allgäuisch-herbstlich: feucht und neblig, was die Fahrt über die schmalen Landstraßen etwas erschwert hat.
Am Objekt handelte es sich um ein altes Zylinderschloss an einer massiven Holztür, wie sie auf vielen Höfen in der Region noch üblich ist. Nach kurzer Lagebesprechung mit dem Kunden, der sichtlich erleichtert wirkte, gelang die Öffnung innerhalb von 25 Minuten ohne Beschädigung. Der Mann erzählte nebenbei, dass nach den Dorffesten öfter mal jemand vor verschlossener Tür steht, weil die Türen schnell ins Schloss fallen.
Der Kunde bedankte sich mehrmals und zahlte bar. Ein klassischer, unaufgeregter Einsatz in der ländlichen Umgebung, wie wir ihn hier öfter haben – ruhig, direkt und ohne große Umstände.